Programm

Der Schwerpunkt am ersten Tag: Design Thinking revisited! Die Vielfalt und das Potential dieses Ansatzes wurde deutlich. Und zwar im O-Ton. Die Riege internationaler Experten gab uns einen komprimierten Eindruck von den Spielarten des design thinkings. Powerpoint hatte Platzverbot. Im Vordergrund standen vielmehr die persönlichen Standpunkte unserer Gäste sowie kleine Arbeitsteams, in denen das Gehörte weiterverarbeitet wurde. Danach: entspanntes Chill-Out in Berlin-Mitte mit Gelegenheit zum informellen Nachdieseln. Auch für die Unterstützung bei der Übersetzung war gesorgt.

Der zweite Tag beleuchtete dann den Zusammenhang von Design Thinking und Organisation. Welche Anwendungsfelder gibt es, welche sind denkbar? Wie sehen Chancen und Risiken bei der Umsetzung aus? Welche Berührungsflächen lassen sich zur (systemischen) Beratungsarbeit identifizieren? Wie lässt sich dieser Ansatz im Kontext businessgetriebener Unternehmen einsetzen, welche Form der value creation wird daran sichtbar? Wie steht es um die Frage organisationaler Routinen, der Verankerung der Ergebnisse im Alltag von Unternehmen? Am Nachmittag dann ein Prototyping zu den klassischen Beratungsfällen in Organisationen. Gemeinsam mit unseren Gästen machten wir uns an die Arbeit: „Design Thinking in Action“ lautete hier das Motto. Das Ziel war hierbei, konkrete Anregungen für die eigene Arbeitspraxis mit nach Hause zu nehmen …

Bei dem Design des Designs der Veranstaltung hatten wir uns bemüht, eine gute Balance zwischen interaktiven Arbeitssequenzen und Informationsvermittlung zu finden. „Walk your talk“ – insbesondere bei einer Veranstaltung zu diesem Thema war und ist dieser Anspruch die Messlatte, an der wir uns selbst orientiert hatten.

x treat #1